mawazo today - Ex Libris small

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5 Responses to der weg – eine kurzgeschichte

  1. Gabriella sagt:

    “Bewegte” Kurzgeschichte!Kann man sich bildlich gut vorstellen.
    Im Wald hat sich mein Geruchskino verselbstständigt.Boden,Regen..DUFT.
    Perfektionismus gepaart mit innerer Verfolgungsjagd auf Seite 11.Dann die lösende Erkenntnis zum Schluss,SUPER.Interessant wäre noch, wie den der Läufer deine Darstellung, Beschreibung fand….Neugier, typisch Frau:)

  2. admin sagt:

    Das mit “typisch Frau” überhöre ich jetzt mal :), aber so ganz habe ich deine Frage nicht verstanden.

    vielleicht kannst Du sie ja noch einmal etwas umformulieren…

    • Gabriella sagt:

      Mag sein das ich vollkommen daneben liege, aber Deiner Erzählung nach ,dachte ich das ich dem Läufer, schon mal begegnet bin(in FFB).Daher die indirekte Frage, wie ER diese Kurzgeschichte empfand, ob er sie gelesen hat….wie dem auch sei, ich habe sie gerne gelesen:-)PUNKT

  3. Gabriella sagt:

    Erstmal reiche ich noch ein “n” nach, es heisst “..denn der Läufer”…;-).Bin mir beinahe sicher, daß ich dem Waldläufer schon mal begegnet bin,b.z.w.kenne, so wie du ihn beschreibst.Nun ja Wälder, gibt es einige*smile*.
    Daher entstand meine indirekte Nachfrage, wie er auf diese Kurzgeschichte reagiert hat.ABER ,scheinbar irre ich mich.Wie dem auch sei,habe sie gerne gelesen.

  4. Gugi sagt:

    Eine wirklich schöne Geschichte mit schönen Metaphern…sie kommt mir bekannt vor. Eine Verletzung ist geschehen. Man wurde verletzt und hat vielleicht auch verletzt…Das Gedankenkarussell beginnt sich nun zu drehen, unablässig, man versucht teilweise den Gedanken zu entfliehen, aber sie holen einen immer wieder ein. Man ist wütend und hat eigentlich doch nur den einen Wunsch, dass sich alles wieder zum Guten wenden möge…vielleicht hat man diesen Wunsch zu stark und überhört alle anderen “Zeichen” in sich: Das Gefühl “Das ist nicht mein Weg”, die eigene “Orientierungslosigkeit”, die Traurigkeit, die sich breit macht und die man vorschnell wieder abtöten will mit einer Geste der Versöhnung (die jedoch immer einseitig war und ist…)…Die eigene “Feigheit” und der eigene “Stolz” lassen einen immer weiter in die falsche Richtung rennen. Man kann nicht zugeben, sich geirrt zu haben und doch schenkt man anderen heimliche Bewunderung, die von heute auf morgen alles hinwerfen – in welcher Form auch immer, und nochmal neu beginnen. Zum Schluss hat der Läufer das Gefühl der allumfassenden Einheit mit der Natur. Aber er hat dieses Gefühl nur in sich – wieder mal für sich alleine. Zwar mit der Hoffnung, es (wieder) teilen zu können und im Einklang zu sein mit dem geliebten Menschen, aber all diese Hoffnung und die gefassten guten Vorsätze währen nur so lang bis zum nächsten Direktkontakt und der nächsten Enttäuschung… man will es so sehr, aber es ist einfach nicht möglich.

    Dieses “Einheitsgefühl” am Schluss bedingt letztlich vielleicht dann doch die Trennung von dem, was immer wieder dazu führt, sich aufs neue “getrennt” und einsam zu fühlen.
    Es ist häufig schwer, die richtigen Schlüsse aus seinen Gefühlen zu ziehen…
    An etwas festzuhalten ist manchmal so, wie eine Wunde nicht heilen zu lassen, immer wieder an ihr herumzukratzen, herumzudrücken, bis sie eitert. Lässt man dagegen los, kann die Wunde heilen und zurück bleibt eine Narbe. Als Zeichen von einmal gefühltem, aber vergangenen Leid.
    Eine richtige Liebe macht nicht traurig, sondern glücklich, sie befreit und engt nicht ein, sie gibt einem Mut und Kraft und saugt einen nicht aus, sie fördert das beste in einem zu Tage und lässt einen nicht ständig an sich selbst zweifeln…
    Wo sich eine tiefe anhaltende Traurigkeit breit macht, da ist die Liebe eigentlich schon gestorben und mit ihr ein Teil von einem selbst und alle Rettungsversuche laufen letztlich ins Leere. Man ist lebendig begraben. So hab ich das jedenfalls erlebt…
    Wenn man genau hinsieht, merkt man den Menschen an, ob sie in ihrem Leben eine offene Wunde haben (man spürt in ihnen diese sie zerfressende Traurigkeit) oder ob diese Wunde zur Narbe werden konnte.
    Ich habe tiefes Mitgefühl mit Menschen, deren “Wunde” ich spüre und doch ist es unmöglich, ihnen zu helfen…denn “den Weg” müssen sie selber finden. Und das wünsche ich allen…dass sie den richtigen Weg, “ihren” Weg finden…

    Guni

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